Adaption

 

 

Die Leistungen zur stationären medizinischen Rehabilitation für Abhängigkeitserkrankte bestehen regelmäßig aus 1. der Entwöhnungsbehandlung und möglicherweise aus 2. der Adaption. Die Adaptionsphase im direkten Anschluss an die stationäre Entwöhnungsbehandlung soll vor allem die Abstinenz unter erhöhten Belastungsbedingungen weiter stabilisieren und bei der sozialen und beruflichen Integration unterstützen. Deshalb ist die Adaption u.a. indiziert, wenn keine ei­ge­ne Woh­nung vorliegt, kein fes­tes Ar­beits­ver­hält­nis besteht, keine un­ter­stüt­zen­de fa­mi­liä­re oder part­ner­schaft­li­che Ein­bin­dung vorhanden ist und weitere Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit zu sichern.

Auf­ge­nom­men wer­den al­ko­hol-, me­di­ka­men­ten- und dro­gen­ab­hän­gi­ge Re­ha­bi­litan­den und pa­tho­lo­gi­sche Glück­spie­ler, die er­folg­reich eine sta­tio­nä­re Ent­wöh­nungs­be­hand­lung ab­sol­viert haben.

 

 

In der Adaption werden folgende Ziele verfolgt:

  • (Weiter-)Entwicklung einer beruflichen Perspektive
  • Erstellen der Bewerbungsunterlagen
  • Arbeitserprobung in internen und vor allem externen Betriebspraktika
  • Kontaktaufnahme zu Jobcenter und Suchtberatungsstelle
  • Einleitung eines Arbeitsverhältnisses bzw. einer Qualifizierungsmaßnahme
  • Wohnungssuche und Bezug einer neuen Wohnung
  • Erlernen einer Haushaltsführung (Putzen, Einkaufen, Kochen, Waschen)
  • Klärung der finanziellen Situation und Einleitung einer Schuldenregulierung
  • Übernahme einer eigenständigen Betreuung der Kinder
  • Weiterentwicklung sozialer Kompetenzen und Selbständigkeit
  • Aufbau adäquater und tragfähiger sozialer Kontakte
  • Verbesserung der Kontakte zur Herkunftsfamilie und Bezugspersonen
  • Erprobung suchtmittelfreier sozialer Kontakte (Selbsthilfegruppe)
  • Entwicklung einer aktiven Freizeitgestaltung


 
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