Ganztägig ambulante Rehabilitation

 

Ziel­grup­pe für die ganz­tä­gig am­bu­lan­te Re­ha­bi­li­ta­ti­on sind al­ko­hol-, me­di­ka­men­ten- und drogen­ab­hän­gi­ge Frau­en und Män­ner ab dem 18. Le­bens­jahr nach er­folg­ter Ent­zugs­be­hand­lung.

Die ganz­tä­gig am­bu­lan­te Re­ha­bi­li­ta­ti­on ist ein wohn­ort­na­hes An­ge­bot. Dabei soll­te in der Regel die Fahr­zeit zwi­schen Woh­nung und Fachklinik nicht mehr als 45 Mi­nu­ten und die Ent­fer­nung soll­te nicht mehr als 50 Ki­lo­me­ter be­tra­gen. Die Fachklinik soll­te in der Regel unter Nut­zung der öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel ohne Be­glei­tung er­reich­bar sein. Eine ganz­tä­gig am­bu­lan­te Re­ha­bi­li­ta­ti­on kommt also in Be­tracht, wenn fol­gen­de Kri­te­ri­en zu­tref­fen:

  • Die Stö­run­gen auf see­li­schem, kör­per­li­chem und so­zia­lem Ge­biet sind so aus­ge­prägt, dass eine ganz­tä­gig am­bu­lan­te Re­ha­bi­li­ta­ti­on Er­folg ver­spre­chend er­scheint und eine sta­tio­nä­re Re­ha­bi­li­ta­ti­on nicht oder nicht mehr er­for­der­lich ist.

  • Das so­zia­le Um­feld hat sta­bi­li­sie­ren­de und un­ter­stüt­zen­de Funk­ti­on. Eine sta­bi­le Wohn­si­tua­ti­on ist vor­han­den. So­weit Be­las­tungs­fak­to­ren be­ste­hen, müs­sen diese durch in der Therapie auf­ge­ar­bei­tet wer­den kön­nen.

  • Die Her­aus­nah­me aus dem so­zia­len Um­feld ist nicht oder nicht mehr er­for­der­lich, da hier­von keine maß­geb­li­chen ne­ga­ti­ven Ein­flüs­se zu er­war­ten sind.

  • Es ist er­kenn­bar, dass die Fä­hig­keit zur ak­ti­ven Mit­ar­beit, zur re­gel­mä­ßi­gen Teil­nah­me und Ein­hal­tung des The­ra­pie­pla­nes vor­han­den ist.

  • Der Ab­hän­gi­ge ist be­reit und in der Lage, sucht­mit­tel­frei am ganz­tä­gig am­bu­lan­ten The­ra­pie­pro­gramm re­gel­mä­ßig teil­zu­neh­men.

  • Aus­rei­chen­de Mo­bi­li­tät ist vor­han­den, das heißt die täg­lich An- und Ab­fahrt z. B. mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln ist mög­lich.



 
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